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Diabetesberatung

Wichtig ist es für Diabetiker, nicht nur optimal eingestellt zu sein, sondern eine ausführliche und kompetente Beratung zu erfahren, die Ihnen das beste Leben im Alltag mit dieser Krankheit ermöglichen. Dazu gehört der bewusste Umgang mit der Krankheit, sich als individuellen Mensch genau zu kennen und auch auf eine bewusste Ernährung zu achten. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die Grundlagen zum Thema Diabetes – wir beraten Sie gerne, damit Sie dem Umgang mit der Krankheit optimieren und die negativen Auswirkungen minimieren können.

Wie entsteht Diabetes?

Das Wort Diabetes ist der griechischen Sprache entlehnt und heißt übersetzt honigsüßer Durchfluss.

Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr in der Lage ist, Insulin zu produzieren, um den Glucose-Gehalt (Traubenzucker) des Blutes zu senken, liegt eine Stoffwechselstörung vor. Die Krankheit hat den Namen Diabetes mellitus oder einfacher formuliert die Zuckerkrankheit. Es gibt noch weitere Arten und Typen von Diabetes, doch um den Artikel kurz und knapp zu halten, erläutern wir nicht alle genau.

Die Ursache für die Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen ist bis heute wissenschaftlich nicht genau festgestellt. Die Wissenschaft nimmt an, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt, die auch von Erbfaktoren beeinflusst wird. Da die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert, ist dem Körper die erforderliche Menge an Insulin zu spritzen. Besondere Anzeichen eines Diabetikers sind großer Durst, Gewichtsverlust, häufiger Harndrang und Müdigkeit. In vielen Fällen ist Übergewicht der Auslöser von Diabetes.

Die Diabetes-Arten kurz erklärt:

  • Typ-1-Diabetes betrifft oft Kinder und Jugendliche und wurde früher auch danach benannt. Heute ist Diabetes Typ 1 eine eher seltene Diabetesart aber kann in jedem Alter auftauchen.
  • Typ-2-Diabetiker sind dagegen häufig älter. Typ 2 ist sehr häufig, da er nicht mehr nur durch den Insulinmangel im Alter auftritt, sondern durch wenig Bewegung und ungesunde Ernährung.
  • Diabetes Typ 3 tritt häufig im Zusammenhang oder Abhängigkeit von einer Krankheit oder der jeweiligen Therapie auf. Diese Diabetes-Patienten lassen sich nicht den anderen beiden Typen zuordnen und haben oftmals entweder eine chronische Krankheit oder eine andere Erkrankung, die mit Medikamenten behandelt wird, wodurch der Typ 3 ausgelöst werden kann.

Diabetes bei Jugendlichen

Diabetes ist übrigens die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern. Besorgniserregend ist die Zahl der Jugendlichen, die schon in jungen Jahren übergewichtig sind und in der Folge an Diabetes erkranken. Jährlich erkranken in Deutschland circa 200 Jugendliche an Diabetes. Experten raten dazu, bei stark übergewichtigen Jugendlichen einen Glukosetoleranztest durchzuführen, um schwere Folgeerkrankungen auszuschließen.

Diabetes bei Erwachsenen

Bevor bei stark übergewichtigen Erwachsenen an eine Magenverkleinerung gedacht wird Folgendes: Die moderne Diabeteskost folgt im Prinzip den Regeln einer gesunden und ausgewogenen Ernährung eines Nichtdiabetikers. In vielen Fällen führt eine Ernährungsumstellung und wenn nötig und gewünscht, eine Gewichtsabnahme zu einer deutlichen Verbesserung des Blutzuckerspiegels. Frisches Obst, Gemüse und Salate, Vollkornprodukte, Reis und fettarme Milchprodukte bilden die Grundlage einer richtigen Ernährung. Außerdem sollte auf die Auswahl der Fette geachtet werden. Pflanzliche Fette mit einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren bieten Schutz vor Arteriosklerose (Arterienverkalkung).

Die richtige Ernährung ist entscheidend

Die sinnvolle Diabetikerernährung sollte in der konsequenten Reduzierung von gesättigten Fettsäuren in der Nahrung liegen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren befinden sich zum Beispiel in Sonnenblumen-, Weizenkeim-, Soja- und Distelöl. Das Oliven- und Rapsöl enthält einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren.

Dafür steht Ihnen die Apotheke mit Rat und Tat zur Seite. Um Diabetes-Betroffene beim Management ihrer Erkrankung zu unterstützen, haben sich unsere Mitarbeiter durch Fortbildung und diverser Seminare zu wirklichem Fachpersonal in diesem speziellen Gesundheitsbereich weiterentwickelt. Die Patienten erhalten einen auf ihre Bedürfnisse angepassten Insulin-Pen mit ausführlicher Einweisung, bei Bedarf empfehlen wir dem Patienten ein Blutzuckermessgerät mit dazugehörigen Teststäbchen und überprüfen, falls vorhanden mitgebrachte Messgeräte auf ihre Genauigkeit. Gerne geben wir Ihnen auch Tipps zur einer gesunden Ernährungsweise.

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