Die Gesund­heits­vor­sor­ge beinhal­tet alle Maß­nah­men, mit dem die Gesund­heit des Men­schen erhal­ten wird, um einer spä­te­ren Erkran­kung vor­zu­beu­gen. In der Medi­zin wird die­ses Wort mit Krank­heits­prä­ven­ti­on über­setzt (Krank­heit + Prä­ven­ti­on = Vor­beu­gen). Ein Bei­spiel der Gesund­heits­vor­sor­ge ist der halb­jähr­li­che Check sei­ner Zahn­ge­sund­heit beim Zahn­arzt, die regel­mä­ßi­ge Über­prü­fung des Blut­drucks, Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen oder die Umstel­lung der Ess­ge­wohn­hei­ten, um einer dro­hen­den Adi­po­si­tas (star­kes Über­ge­wicht) zu ent­ge­hen. Das Leben soll lebens­wer­ter wer­den und an Qua­li­tät gewin­nen. Wei­te­re Check-ups könn­ten sein:

  • Mam­­mo­­gra­­phie-Scree­­ning
  • Che­cken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • chro­ni­sche Krank­hei­ten aus­schlie­ßen oder abklären
  • Maß­nah­men zur Früherkennung

Gesundheits-Check-up

Vie­le Kran­ken­kas­sen bie­ten einen soge­nann­ten Gesun­d­heits-Check-up an. Män­ner und Frau­en im Alter von 18 bis 35 Jah­re kön­nen ihn ein­mal machen, ab dem 35. Lebens­jahr kann der Gesund­heits­check im Tur­nus von drei Jah­ren wie­der­holt wer­den. Es geht dabei meist um den all­ge­mei­nen Gesund­heits­zu­stand oder auch nur um einen par­ti­el­len Check-up. Meist dient der Gesund­heits­check der Erfas­sung und Bewer­tung gesund­heit­li­cher Risi­ken und Belas­tun­gen. Nach der Gesund­heits­über­prü­fung fin­det eine prä­ven­ti­ons­ori­en­tier­te Bera­tung statt. Sind Ver­hal­tens­wei­sen zu ändern, ist beim Tra­gen schwe­rer Las­ten eine ande­re Kör­per­stel­lung zu emp­feh­len, stimmt die Sitz­hal­tung am Schreib­tisch, um nur eini­ge Bei­spie­le zu nen­nen. Am Ende der Bera­tung wird sich der Arzt über den Impf­sta­tus sei­nes Pati­en­ten Aus­kunft geben las­sen, ob Impf­auf­fri­schun­gen nötig sind oder nicht.

Gesundheitsförderung

Ein ande­rer Aspekt der Gesund­heits­vor­sor­ge ist der Begriff der Gesund­heits­för­de­rung in Betrie­ben bzw. Unter­neh­men. Der Bereich gehört zum betrieb­li­chen Gesund­heits­ma­nage­ment oder auch Gesund­heits­we­sen. Dort geht es dar­um, das Leis­tungs­po­ten­zi­al der Ange­stell­ten auf mög­lichst hohem Niveau zu hal­ten oder gege­be­nen­falls sogar noch zu erhö­hen. Dazu kön­nen in Betrie­ben Bewe­gungs­pro­gram­me ange­bo­ten wer­den oder auch Ernäh­rungs­pro­gram­me für gesun­de Ernäh­rung. In vie­len Betrie­ben wird auch ein gro­ßes Ange­bot an Betriebs­sport in den unter­schied­lichs­ten Berei­chen ange­bo­ten, Kur­se zur Stress­be­wäl­ti­gung und Ent­span­nung kön­nen eben­falls dazu­zäh­len. Eines der Auf­ga­ben bzw. The­men könn­te sein: Wie nut­ze ich die Arbeits­pau­sen am effek­tivs­ten? Auch das ist ein Bereich, der die Gesund­heit för­dern kann und auch zur Ent­wick­lung eines Unter­neh­mens und der Per­so­nal­füh­rung dazugehören.

Füh­rungs­kräf­te wer­den in Semi­na­ren geschult, wie sie mit ihren Mit­ar­bei­tern umge­hen soll­ten und wel­ches Lösungs­ziel sie bei even­tu­el­len Kon­flik­ten anstre­ben. Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen im Zuge der betrieb­li­chen Gesund­heits­för­de­rung zur Ergo­no­mie am Arbeits­platz neh­men ein eben­so gro­ßen Raum ein, sei es die Höhe der Schreib­ti­sche, die Art der Bestuh­lung, Beleuch­tung und die Plat­zie­rung von Gerä­ten sowie Semi­na­re zur Ein­schrän­kung des Sucht­mit­tel­kon­sums hin­sicht­lich des Rau­chens und Trin­kens am Arbeitsplatz.

Check-ups in der Apotheke

Klei­ne­re all­ge­mei­ne Check-ups kön­nen auch in der Apo­the­ke Ihres Ver­trau­ens durch­ge­führt wer­den. Spre­chen Sie dafür ein­fach das Per­so­nal dort an und las­sen Sie sich indi­vi­du­ell bera­ten, was für Sie not­wen­dig und sinn­voll ist.