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Naturheilmittel

Wer das Wort Naturheilmittel sagt, denkt in der Regel an Heilpflanzen. Die Pflanzenheilkunde ist eine der ältesten Heilformen überhaupt. Schon die alten Ägypter versuchten Krankheiten mit Heilkräutern zu bekämpfen. Aber auch anderes, was uns die Natur schenkt, kann unserem Wohlbefinden und unserer Gesundheit dienlich sein. Dazu gehört auch Wasser, Licht, Luft, Erde und Nahrung.

Alt bewährt sich

Wer kennt sie nicht, die alten Hausmittel, wie zum Beispiel die Haferflockensuppe und den Kamillentee bei Magenbeschwerden oder die Rotlichtlampe und die Wärmflasche. Wir haben für Sie eine Liste mit den 5 besten Hausmitteln gegen (Reiz-)Husten in Anbetracht der uns bevorstehenden Grippesaison. Denn zum einen haben die Influenzaviren mit sinkenden Temperaturen eine höhere Überlebenschance und zum anderen ist im Winter das Immunsystem ohnehin schon geschwächt aufgrund eines Vitamin-D-Mangels. Noch dazu wird sich in den kalten Monaten oft mit vielen Personen in geschlossenen und nicht ausreichend belüfteten Räumen aufgehalten. Spätestens seit Covid-19 hat jeder verstanden, wie schnell sich ein Virus verbreiten kann.

1. Kräutertee

Ohnehin sollte jede Menge Flüssigkeit zu sich genommen werden. In Form von Tee kann diese gleichzeitig als natürliches Heilmittel gegen Halsschmerzen dienen. Es gibt eine Vielzahl an Pflanzen, hauptsächlich Kräuter, die den Hustenreiz lindern oder denen zumindest eine solche Eigenschaft zugesprochen wird. Zu den beliebtesten gehören EibischSpitzwegerichThymianKamille und auch Wurzelpflanzen wie Ingwer.

2. Honig

Hier kommt es besonders auf die Sorte des Honigs an. Man kann ihn im Tee oder auch schier auf einem Esslöffel zu sich nehmen. Empfohlen werden eins bis zwei Löffel abends vor dem Schlafengehen, damit es über Nacht wirken kann, denn in zu heißem Tee kann die Wirkung verloren gehen.

3. Zwiebel

Dieses Gemüse eignet sich besonders gut in einem Hustensaft mit Kandiszucker oder wahlweise auch Honig. Dieses Heilmittel stellt man ganz einfach her, indem man die in Würfel geschnittene Zwiebel mit dem Zucker bei schwacher Hitze aufkocht und den abgekühlten Sud filtert. Das Endprodukt wird dann Löffel für Löffel eingenommen. Zwiebeln haben einen keimabtötenden und entzündungshemmenden Effekt, welche die Bronchien beruhigt und den Hustenreiz lindert.

4. Brustwickel

Egal ob mit Zitronen, Quark oder Kartoffeln, kann dieses Hausmittel festsitzenden Bronchialschleim lösen und die Durchblutung fördern. Bei den Kartoffeln unbedingt darauf achten, dass diese zuvor etwas abgekühlt sind, damit keine Verbrennunsgefahr besteht.

5. Ätherische Öle

Diese können ebenfalls für warme Brustwickel genutzt werden, in einem Erkältungsbalsam oder aber beim Inhalieren. Man sollte beachten, dass die Öle nicht unverdünnt auf die Haut geraten. Die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sind Teil der alternativen Medizin und üblich zur Behandlung vieler unterschiedlicher Beschwerden. Gewonnen werden sie aus Pflanzen, die diese zur Vertreibung oder als Lockmittel produzieren.

Der Placebo-Effekt

Helfen diese Mittel dem Patienten, besteht für ihn kein Grund, diese nicht auch weiterhin zu nutzen. Selbst dann, wenn die Wirksamkeit nicht wissenschaftlich bewiesen wurde. Der Glaube allein kann dazu beitragen, dass eine Verbesserung der Gesundheitsprobleme erfolgt. Die Rede ist vom Placebo-Effekt.

Naturheilkunde in anderen Kulturen

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) begreift in ihrer 5 Elemente Ernährung (Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer) Nahrung als Medizin genauso wie die indische Heilkunst Ayurveda nach den Doshas (Vata, Pitta, Kapha; die Regelkräfte).

Weiterverarbeitung pflanzlicher Mittel

Ärzte haben erkannt, dass die heilsbringenden Ausgangsprodukte – Kräuter – eine bessere Wirkung erzielen, wenn sie nicht direkt eingenommen werden, sondern einer weiteren Verarbeitung unterzogen werden, wie zum Beispiel durch Extraktion und Verdünnung. Naturheilmittel wirken erst oft nach einer gewissen Zeit und versuchen die Selbstheilungskräfte des Organismus anzuregen. Deswegen bieten wir Ihnen bei uns in der Filiale auch die Produktion von speziellen Rezepturen an, darunter auch natürliche Heilmittel.

Alternative Therapieansätze bedienen sich pflanzlichen, natürlichen und homöopathischen Ausgangsprodukten. Wer kennt sie nicht, die Aromatherapie mit ätherischen Ölen, wie das seit über siebzig Jahren auf dem deutschen Markt befindliche Pinimenthol oder japanisches Heilpflanzenöl.

Pflanzliche Wirkstoffe treten in Kraft

Die Pflanzenheilkunde arbeitet vorwiegend mit der Heilkraft der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente der Pflanzen. Als Kapsel, Tablette, Tinktur, Tee oder äußerlich als Salbe werden die Wirkstoffe in geeigneter Form und Konzentration hergestellt.

Im Gegensatz zur TCM, in der viel mit aufgekochten Kräutertees gearbeitet wird, beschäftigt sich die Bach-Blütentherapie des englischen Arztes Edward Bach mit der energetischen Wirkung seiner 38 ausgewählten Blütenessenzen. Ziel dieser Therapien ist der ausgeglichene Mensch. Wenn ein Kranker ein Präparat erhält, das bei einem gesunden Menschen in konzentrierter Form die gleichen Symptome hervorruft, sprechen wir vom homöopathischen Prinzip oder auch Ähnlichkeitsprinzip – Ähnliches heilt Ähnliches.

Homöopathie

Der Arzt Samuel Hahnemann arbeitete und forschte an mehr als 20000 pflanzlichen, mineralischen und tierischen Wirkstoffen. Homöopathische Arzneimittel werden durch Verschütteln, Verreiben und Verdünnen (potenziert) hergestellt. Beispielsweise die Schüßler Salze gehören zu homöopathischen Mitteln. Heutzutage bedienen sich viele Heilpraktiker der homöopathischen Behandlung auf vielen Anwendungsgebieten. Um nur einige davon zu nennen: Erkältung, Heuschnupfen, Übelkeit.

Da homöopathische Arzneimittel so stark verdünnt sind, dass sie kaum noch Moleküle aus der Ursprungssubstanz enthalten, beruhen sie nicht etwa wie Arzneien auf der Schulmedizin oder Heilpflanzen auf molekularen Wirkstoffen. Hauptsächlich werden homöopathische Mittel als sogenannte Gobuli eingenommen. Die Dosierung der kleinen Milchzuckerkügelchen, auf die die potenzierte Flüssigkeit getropft wird, ist ganz abhängig von der Potenz. Aber auch in Form von Salben, Tropfen, Tabletten, Zäpfchen etc. wirkt die Homöopathie ihre Wunder.

Da auch Naturheilmittel nicht ganz frei von Nebenwirkungen sind und bei einer Selbstmedikation Vorsicht geboten ist, steht Ihnen unsere Apotheke durch geschultes Fachpersonal mit Rat und Tat zur Seite.

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